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Ziele und Auswirkungen des Kongresses
Ziele und Auswirkungen des XXI. UIA-Weltkongresses 2002 in Berlin

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Der erstmalig im Juli 2002 in unserem Land stattfindende Architektur-Weltkongress der Union Internationale des Architectes (UIA) und des Bundes Deutscher Architekten BDA hat für den Berufsstand der deutschen Architektinnen und Architekten, aber auch für alle anderen maßgeblich am Planen und Bauen Beteiligten eine einzigartige Bedeu-tung:

Gesellschaftspolitischer Stellenwert:
Durch die Zusagen von Bundespräsident Johannes Rau, die Schirmherrschaft des
XXI. Architektur-Weltkongresses Berlin 2002 zu übernehmen, und von Bundes-kanzler Gerhard Schröder, eine Ansprache im Rahmen der Kongresseröffnung am 23. Juli 2002 zu halten, erreicht der Kongress einen hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert und weltweite Beachtung durch die Mitwirkung namhafter Vertreter internationaler Organisationen.
Der im Jahr 1996 mit großer ideeller Unterstützung des damaligen Bundesbau-ministers und heutigen UNEP-Generalsekretärs Klaus Töpfer und der ehemaligen Stv. Regierenden Bürgermeisterin von Berlin und heutigen Bundesministerin Christine Bergmann in Barcelona gegen starke Konkurrenz aus Venetien, Florenz, Melbourne und Tel Aviv gewonnene Architektur-Weltkongress ist zu Beginn des neuen Jahrhunderts die beste Plattform zur Fortsetzung des vor einem Jahrzehnt begonnenen interdisziplinären und Grenzen überschreitenden Dialogs über die Verbesserung der weltweiten Lebens- und Umweltbedingungen:

-Umweltkonferenz 1992 in Rio de Janeiro,
-HABITAT II 1996 in Istanbul,
-Weltstädtekonferenz URBAN 21 2000 in Berlin,
-XXI. Architektur-Weltkongress Berlin 2002.

Leitprojekt:
Das von Jörg Schlaich entwickelte, bisher aber noch nicht realisierte Aufwind-kraftwerk ist von den Veranstaltern zum Leitprojekt des Kongresses und zum Symbol für den technisch und gestalterisch machbaren und längst notwendigen Aufbruch in ein neues (Energie-) Zeitalter erklärt worden.

Inhaltliche Aspekte:
Neben den natürlichen Ressourcen ist in einer zunehmend verstädterten Welt die
gebaute Architektur eines der wertvollsten Güter der Menschheit, eine Quelle des Dialogs der Zivilisationen, deren friedliche und freiheitliche Zukunft durch die Ter-roranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington hochgradig gefährdet sind. Die gebaute Umwelt mag das Produkt technischer, politischer, ökonomischer und kulturell-gesellschaftlicher Prozesse sein; ihre physischen Quali-täten sind der Rohstoff unserer Lebensumstände. Diese zu erhalten und zu entwik-keln, ist die große Aufgabe der Architektur im 21. Jahrhundert.
Dabei wird die Entwicklung von Strategien nachhaltigen Bauens im Sinne der Kreislaufwirtschaft eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Gestaltung der Städte und ländlichen Räume als Wohn- und Lebensort trotz sichtbar gewordener Verletzlichkeit.
Die Erhaltung und Modernisierung bestehender Strukturen muß mit der Erfindung
und Weiterentwicklung von Bauformen einhergehen, die sich den Herausforde-rungen der Gegenwart und Zukunft stellen.
Daß diese Themen in der Fachwelt auf große Resonanz stoßen, beweist die Call for Contributions-Aktion der Veranstalter: Aus der ganzen Welt sind 650 Vorschläge von mehr als 700 Autoren zur Ausgestaltung der Foren und Werkstätten des Kongresses eingereicht worden. Dieses nie erwartete Echo unterstützt die Absicht der Veranstalter, den Kongress nicht nur von „oben“ zu gestalten, ganz besonders.

Berlin und der Hauptkongress:
In Berlin entsteht seit 1989 eine Hauptstadt, eine europäische Metropole des
21. Jahrhunderts. Gesellschaft und Politik, Kultur und Wirtschaft, Ökologie und Verkehr, Zentrum und Peripherie, Labor und Werkstatt bilden einen Ort des Aufbruchs in die Zukunft, der Architekten aus aller Welt fasziniert.
An den fünf Hauptkongresstagen stehen die Plenarveranstaltungen mit international bekannten Keynote-Speakers aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Architektur im Mittelpunkt. Stadt und Gesellschaft, Natur und Gebaute Umwelt, Innovation und Tradition sowie Raum und Identität sind die Leitthemen des Kon-gresses, die in Foren, Projekt- und Stadt-Werkstätten vertieft werden. Die Projekt-kategorien Städtebau und Wirtschaft, Wohnen und Arbeiten, Kultur und Kommu-nikation, Mobilität und Infrastruktur geben dabei ein Raster für ausgewählte Bei-träge aus Einsendungen des Call for Contributions vor.
Besondere Höhepunkte werden die Abend- und kulturellen Veranstaltungen mit Werkberichten renommierter und jüngerer Architektinnen und Architekten an besonderen Orten in der Stadt sein.

Vorkonferenzen in 7 Städten außerhalb Berlins:
Den fachlichen Auftakt des Weltkongresses bilden die vor dem Hauptkongress stattfindenden Vorkonferenzen. Unter dem Thema „Ressource Architektur“
werden die Veranstaltungen, deren Gastgeber die BDA-Landesverbände und
andere Organisationen sind, in den Städten Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig, Dessau, München, Rostock und Stuttgart jeweils spezifische Schwer-punkte aufgreifen und im internationalen Austausch diskutieren.

Dialog der Generationen:
Wie bei keinem vorherigen Kongress planen die Veranstalter, den beruflichen Nachwuchs auf vielfältige Art und Weise in das Programm einzubeziehen. Neben dem Internationalen Studenten-Wettbewerb, der Internationalen Studenten-Werkstatt und weiteren Workshops werden auch alle anderen Veranstaltungen
für Studierende aus der ganzen Welt geöffnet werden.

Förderung der Zusammenarbeit:
In Verbindung mit der Initiative Architektur und Baukultur des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verbände
der Architekten, Ingenieure und Stadtplaner wird der Kongress mit seinen inter-disziplinären Ansätzen einen maßgeblichen Beitrag zur Förderung der Kooperation auf nationaler Ebene, vor allem aber auch auf internationaler Ebene leisten können, wenn es gelingt, den wichtigsten Themen des Kongresses einen gesellschafts-politisch relevanten Stellenwert zu verleihen.
Nur im gleichberechtigten interdisziplinären und internationalen Austausch können die dringendsten Aufgaben zur Gestaltung einer lebenswerten Umwelt angegangen, Fragen gestellt und Lösungsansätze aufgezeigt werden. Dazu erwarten die Veran-stalter zahlreiche Architektinnen und Architekten, Stadtplaner, Innen- und Land-schaftsarchitekten, Ingenieure, Unternehmer, Künstler und Philosophen, Ökonomen, Ökologen und Studierende aus der ganzen Welt.

Wettbewerbsfähigkeit und Exportchancen:
Der XXI. Architektur-Weltkongress soll das Ansehen der in Deutschland maßgeblich
am Planen und Bauen Beteiligten im internationalen Wettbewerb verbessern und die Exportchancen deutscher Architekten, Ingenieure und Stadtplaner sowie der deut-schen Bauwirtschaft im weitesten Sinne steigern, wenn es mit vereinten Kräften gelingen sollte, die eigene Leistungsfähigkeit und Innovationskraft in angemessener Form darzustellen.

Partnerschaftliches Sponsoring und Fachmesse:
Mehr als 30 Unternehmen der privaten Wirtschaft haben großes Interesse an einer Kongressbeteiligung gezeigt. Die schon feststehenden Hauptsponsoren - Graphisoft Deutschland AG, Autodesk GmbH, Deutsche Post AG und Schüco International KG - und Co-Sponsoren - Hochtief AG, Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH und Bluepool AG - leisten maßgebliche Beiträge zur Vorfinanzierung und zum Programm des Kongresses. Einige Veranstaltungen und Ausstellungen der Sponsoren und der Audi AG als sog. Official Carrier des Kongresses werden das offizielle Programm ergänzen. Mit zahlreichen weiteren Unternehmen, die Patronagen für ausgewählte Veranstaltungen übernehmen wollen, werden derzeit Gespräche geführt.
Neben dem Kongress mit seinen zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Social Events wird die parallel stattfindende PlanCom – Internationale Fachmesse für Planende Berufe im Bauen – innovative Produkte, Systeme und Dienstleistungen vorstellen. Veranstalter dieser Messe, die nicht nur für Kongressteilnehmer, sondern für andere Fachleute und interessierte Bürger geöffnet sein wird, ist die AFAG Messen und Ausstellungen AG, Nürnberg.

Ökonomische Effekte:
Der Kongress mit einer geschätzten Zahl von ca. 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und von ca. 30.000 Messe- und Ausstellungsbesuchern stellt für die eingebundene Wirtschaft (Hotels, Restaurants, Kongress- und Reisebüros, Transportunternehmen u.a.) in Berlin und in anderen deutschen Städten, in denen
Vorkonferenzen stattfinden werden, ein hohes wirtschaftliches Potential in einer Größenordnung von ca. 15 bis 18 Mio. Euro dar.

Architektur und Öffentlichkeit:
Es ist erklärtes Ziel, keinen Fachkongress allein für Architektinnen und Architekten zu veranstalten, sondern Plattformen für interdisziplinäre und öffentlichkeits-wirksame Dialoge anzubieten und gleichzeitig auch allen Orten des Kongresses in der Stadt besondere Aufmerksamkeit zu widmen und sie in das Programm unter dem Motto „Wie präsentiert sich die Stadt den Architekten? Was können die Architekten für die Aufwertung der Städte leisten?“ einzubinden.
Wegen seiner Einzigartigkeit dürfte der Kongress nicht nur in der Fachpresse, sondern in allen anderen Medien große Aufmerksamkeit finden. Um dieses Ziel zu erreichen, sind auf der Grundlage eines umfang- und inhaltsreichen Kommunika-tionskonzeptes zahlreiche Maßnahmen zur Unterrichtung von Fachwelt und Öffentlichkeit geplant. Medienpartnerschaften mit den Fachverlagen Bertelsmann/ Springer und Birkhäuser sowie dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF), mit Arte und 3sat sind in Vorbereitung.

Termine, Teilnahmegebühren, Tagungsorte:
Vorkonferenzen:
div. Orte 19.-21. Juli 2002
Hauptkongress:
Berlin 22.-26. Juli 2002
UIA-Generalversammlung:
Berlin 27.-29. Juli 2002
Exkursionen:
Berlin 21.-27. Juli 2002
Ausstellungen:
Berlin 20.-30. Juli 2002

Gebühren
bis 07.04.02
Kongressteilnehmer 380,00 EUR
Begleitpersonen 230,00 EUR
Studierende 150,00 EUR

1.04.-30.06.02
Kongressteilnehmer 460,00 EUR
Begleitpersonen 290,00 EUR
Studierende 185,00 EUR

ab 01.07.02
Kongressteilnehmer 575,00 EUR
Begleitpersonen 345,00 EUR
Studierende 220,00 EUR

Tagungs- und Ausstellungsorte:
ICC und Messe Berlin, Tempodrom, Staatsratsgebäude, Museumsinsel, Postbahnhof am Ostbahnhof, Altes Museum, Grundkreditbank, Tränenpalast u.a. Galerien, Deutsches Architektur Zentrum, Ateliers, Büros


Berlin, 12. März 2002

Carl Steckeweh
Generalsekretär des XXI. Architektur-Weltkongresses Berlin 2002


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