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Streiflicht
Das Streiflicht des Kongresspräsidenten Andreas Gottlieb Hempel

Ressource Architektur
Studentenwettbewerb
www.berlin.de
Der 11. September 2001
Call for...
The Road to Berlin
Social Event!

 
"Ressource Architektur"

Unter diesem Titel wird der XXI. Architektur-Weltkongress der Union Internationale des Architectes (UIA ) und des Bundes Deutscher Architekten BDA vorbereitet. Er findet im Sommer des nächsten Jahres vom 22. bis 26. Juli in Berlin statt.

Spürt man dem Sinn des Wortes Ressource nach, so stößt man auf den Begriff der Quelle. Aus einer Quelle sprudelt Wasser, dass sich – seiner Umgebung folgend – einen Weg sucht und sich schließlich in einem Flussbett wiederfindet.

Die materiellen Ressourcen der Architektur sind, ähnlich den Wasserquellen, beschränkt. Es kommt darauf an, was aus ihnen hergestellt wird, wie sie verwendet werden und ob sie in Kreisläufen wiederverwendet werden können – wenn auch bisweilen in veränderter Form. Dagegen sind die geistigen Ressourcen der Architektur - Phantasie, Kreativität und Innovation - unbegrenzt. Aber auch da ist es entscheidend, was aus ihnen gemacht wird, in welche Richtung sie geleitet werden.

Architektur kann ein allgemeingültiger Ausdruck von Zeit und Raum sein, in dem sich die Menschen auf erhebende Weise wiederfinden. Insofern wird Architektur materieller Ausdruck geistiger Lebenskunst. Das beweist auch die Geschichte der Baukultur in allen Kontinenten. Heute hat sich Architektur vielfach zu einer Ausdrucksform privater Selbstdarstellung mit kulturellem Anspruch verändert. Zusammen mit der industriellen Revolution, dem Dienstleistungszeitalter und der sich mit ihnen entwickelnden Globalisierung der Märkte mit überwiegend ökonomischen Zielen haben Architektur und Architekten viel von ihren allgemeingültigen strategischen Möglichkeiten für die kulturellen und zivilisatorischen Entscheidungen eingebüßt.

Aus den verschiedensten Gründen sind die Architekten zu einer narzisstischen Selbstdarstellung übergegangen. Sie wurden damit zu Stilisten einer globalisierten Geschmackspolitik der Wohlhabenden, Mächtigen und deren Öffentlichkeit. Die Medien vermarkten Architektur gemäß einer von Moden bestimmten Nachfrage des Überflüssigen, dem andererseits großes menschliches Elend und Armut fern der Zentren von Macht und Entscheidung gegenübersteht.

Profession, Disziplin und Verantwortung der Architektur und Architekten benötigen deshalb einen neuen und kühnen Ansatz, der einer geistigen Revolution gleichkommen muss. Für viele Architekten gehört das als bereits peinlich empfundene ökologische Lippenbekenntnis zu einem beruflichen Alltag, der weit von einem wirklichen kreativen und bewahrenden Einsatz der Ressourcen entfernt ist.

Der erstmalig in Deutschland stattfindende Weltkongress will dazu beitragen, dass die Architekten in einer intensiven Diskussion wieder zu einer strategischen Position in der Gesellschaft zurückfinden und politische Partner dafür gewinnen, dass Gestaltung und Form den strukturellen Bedingungen gesellschaftlicher Erfordernisse entsprechen. Die geistigen Ressourcen der Architekten können neue Quellen für ein Gleichgewicht von Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft und Kultur erschließen.

Wir laden alle an dieser einmaligen Chance und Herausforderung Interessierten ein, sich an den Dialogen und Diskussionen während des XXI. Architektur-Weltkongresses in Berlin wie auch während der Vorkonferenzen in anderen Städten aktiv zu beteiligen. Nähere Informationen: www.uia-berlin2002.com

Andreas Gottlieb Hempel
Kongresspräsident

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Studentenwettbewerbe

Der 2001 weltweit ausgelobte UIA-Wettbewerb zum Thema „Architektur und Wasser“ bescherte der erstaunten Jury 856 Projekte. Mehr als die Hälfte davon waren von Studenten aus aller Welt, die diesem Thema ganz unerwartete, teilweise paradigmatische und allegorische Seiten abgewannen – ein Beweis dafür, dass gerade Studenten unvoreingenommen von Routine und voll frischer Ideen an derartige Aufgaben herangehen.

Viele Architektenkollegen haben über einen Wettbewerbserfolg, den sie durch ihr innovatives Herangehen an die Aufgabe errangen, ihr Büro gegründet und eine erfolgreiche Laufbahn begonnen. Erst im Laufe eines Berufslebens mag mancher die erste Unbefangenheit gegenüber den Problemen einer schwierigen Entwurfsaufgabe verloren haben und versucht sich mühsam freizuhalten von „bewährten Lösungen“. Dies ist nicht einfach – vor allem für diejenigen, die sich als Spezialisten für besondere Bauaufgaben profiliert haben und häufig von gängigen Schemata befangen sind.

Die Hoffnung für neue Interpretationen ruht deshalb auf der jungen Generation und ihrem oft respektlos erscheinenden Mut „Altbewährtes“ infrage zu stellen und ganz unerwartete neue Impulse zu geben - auch wenn diese zunächst „unrealistisch“ erscheinen mögen. Aber jede Realität beginnt mit dem Unrealistischen, dem Undenkbaren, das aber durch den Gedanken dazu bereits den Kern der künftigen Realität enthält.
Verbände, Berufsvereinigungen, Interessenvertretungen usw. werden von den Jungen gerne als „Altherrenvereine“ betrachtet – bisweilen zu Recht, was die Sorge um die Kontinuität der Berufsausübung bis hin zur Sicherung von „Erbhöfen„ betrifft. Bisweilen aber zu Unrecht, was die Bemühungen um die Innovation der Berufsinhalte angeht. Nur immerwährende Kreativität, gedankliche Unabhängigkeit, Mut zu neuen Wegen auch gegen öffentliche Voreingenommenheiten können Architektur und Baukultur als unentbehrlichen Wert für Gesellschaft und Umwelt sichern und ihren Protagonisten Gehör verschaffen.

Die UIA ruft deshalb die studierenden jungen Kollegen in aller Welt auf, ihre Ideen zum XXI. Architektur-Weltkongress der UIA in Berlin einzubringen. Die UIA lobt unter der Schirmherrschaft der UNESCO anlässlich dieses alle drei Jahre stattfindenden Kongresses – 2002 zum ersten Male in Deutschland, in Berlin – einen Studentenwettbewerb aus, der dem Thema des kommenden Kongresses „Ressource Architektur“ entspricht. Ein aufgelassenes Gelände der Deutschen Bahn in der Mitte von Berlin steht für zukunftsfähige urbane Vorschläge zur Verfügung. Der Phantasie für neue städtebauliche Lösungen in einer Stadt, die als Hauptstadt noch ihr Selbstverständnis sucht, soll dabei nichts im Wege stehen.

Der Wettbewerb wird in Zusammenarbeit mit dem BDA, der Architektenkammer und dem Senat von Berlin nach den international gültigen UIA / UNESCO Wettbewerbsrichtlinien ausgelobt. Eine mit internationalen Fachleuten besetzte Jury wird die eingereichten Arbeiten im May 2002 beurteilen und sorgfältig dokumentieren. Die Ausstellung des Wettbewerbsergebnisses und die festliche Auszeichnung der erfolgreichen Teilnehmer während des UIA-Weltkongresses wird die prämierten Arbeiten den erwarteten ca. 10 000 Architekten und Besuchern aus aller Welt vorstellen.

Die Unterlagen für den internationale städtebauliche Ideenwettbewerb der UIA für Studenten aus aller Welt, die eine Studienzeit von mindestens zwei Jahren nachweisen können, sind ab 1. September 2001 unter www.uia-berlin2002.com im Internet einzusehen und abzurufen.

Der Titel des Wettbewerbes lautet:
Defining an Architecture for the 21st Century, Heidestrasse, Berlin-Mitte, Germany. Die Wettbewerbssprache ist Englisch.

Um die Kreativität der Architekturstudenten herauszufordern, sind im Rahmen des Weltkongresses noch weitere Workshops geplant, die sich mit früher industriell oder gewerblich genutzten und jetzt für neue Nutzungen freigewordenen Flächen beschäftigen sollen. Für diese Konversionsflächen ist gemäß dem Thema „Ressource Architektur“ besonderer Einfallsreichtum in der Beschäftigung mit der Umnutzung und im Bestand gefragt. Im Gegensatz zu der schon fertiggestellten Auslobung zum städtebaulichen Ideenwettbewerb der UIA befinden sich diese Workshops noch in der Vorbereitungsphase. Die Teilnahmebedingungen daran werden aber noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Auskünfte erteilt der Information Service UIA Berlin 2002 e.V. XXI. World Congress of Architecture 22-26 July 2002
Köpenicker Strasse 48/49
D-10179 Berlin
t. +49 (0)30 27873446
f. +49 (0)30 27873412 und e-mail:
competition@uia-berlin 2002.com

Andreas Gottlieb Hempel
1.Vizepräsident UIA und
Kongresspräsident

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www.berlin.de

Der XXI. UIA-Weltkongress findet vom 22.-26. Juli 2002 in Berlin statt. Neben dem Kongressthema „Ressource Architektur“ ist Berlin Mittelpunkt des Kongresses für Architektur. Berlin, das nach der Wiedervereinigung 1989 nach einem neuen Selbstverständnis als Hauptstadt Deutschlands Schnittstelle zwischen Ost- und Westeuropa ist.

Die Herausforderungen:
- Wettbewerbsfähigkeit, Arbeit, Wissen, Jugend, Information, Einwanderung, Ökologie, Systemwandel, zivile Gesellschaft und gesellschaftlicher Zusammenhalt als Hauptstadt in der Region und im europäischen Städtenetz -
lassen kein eindimensionales Leitbild der Stadtentwicklung zu. Die vielfältigen Problemen der Neuorientierung erfordern eine mehrdimensionale Vorstellung, die in der „Berlin Studie – Strategien für die Stadt“ entwickelt wurde.

Sechs Leitbildthemen bezeichnen Richtung, Ressourcen und Weg der künftigen Entwicklung:
- Berlin, wettbewerbsfähig
- Berlin, offen und sozial gerecht
- Berlin, ökologisch attraktiv
- Berlin, Stadt des Wissens
- Berlin, Ost und West zugleich
- Berlin, zivilgesellschaftlich verfaßt
Diese Vielschichtigkeit wird durch den Begriff der Nachhaltigkeit geeint. Europäisches Motto: sustainable cities.

Vor diesem politischen und planerischen Hintergrund wird der Besucher des UIA-Weltkongresses die Zusammenhänge der Stadtentwicklung Berlins in den letzten zehn Jahren einordnen können:

270 Mrd. DM Investitionen von 1990 bis 1999. Sony und DaimlerChrysler haben allein 5.5 Mrd. DM am Potsdamer Platz verbaut. Für Verkehrsinfrastruktur verplant die Deutsche Bahn AG 20 Mrd.
145 000 km Glasfaserkabel wurden für ein volldigitalisiertes Kommunikationsnetz verlegt. Schließlich sind 8 Mrd. DM in den Umweltschutz investiert worden, so dass Trinkwasser höchster Qualität aus Berlins Wasserhähnen fließt und von 1990 – 1997 die CO2 Emissionen um 17% reduziert wurden.

Zu den 3 Universitäten und 13 Hochschulen mit 130 000 Studenten sind sechs Standorte für Wissenschaft und Forschung in Berlin-Mitte, Charlottenburg, Dahlem, Adlershof, Buch und Potsdam gekommen. In 250 Forschungsinstituten werden derzeit 750 anwendungsbezogene Forschungsprojekte bearbeitet. Dabei werden jährlich 3 Mrd. DM für universitäre und 1 Mrd. DM für außeruniversitäre Forschung ausgegeben. In acht Technologieparks wurden ca. 10 000 Unternehmen in den Zukunftsbranchen Medien, Verkehr und Biotechnik mit 130 000 neuen Arbeitsplätzen gegründet.

Berlin hat Platz: Ein Viertel des Stadtgebietes von 810 qkm sind Wälder und Grünflächen, ergänzt durch 80 qkm Wasserflächen mit 200 km schiffbaren Wasserwegen. 16 neue Parks sind in den vergangenen zehn Jahren entstanden und das Umland ist noch weitgehend unberührte Landschaft.

Berlin ist Kongressplatz Nr. 1 in Deutschland mit dem ICC als größtem Konferenzzentrum Europas. 1.3 Mio. Besucher von 400 Messen und Kongressen machen es zu einem der 10 wichtigsten Standorte der Welt.

Dazu ist es eine junge Stadt: mehr als die Hälfte der Berliner sind unter 35 Jahren, bevölkern die neue Szene mit über 5000 Bars und Restaurants bis zur Love Parade. Sie fühlen sich in ihrer multikulturellen Stadt mit 450 000 Ausländern aus 185 Nationen wohl. 100 Ost-West Institute und das Ost-West-Kooperationszentrum vermitteln die Zusammenarbeit.

Für die mehr als 10 000 zum UIA-Weltkongress erwarteten Architekten aus aller Welt werden die Bauten der letzten Jahre besonders interessant sein:

Die innerstädtischen Quartiere an der Friedrichstraße, am Checkpoint Charly, die Hackeschen Höfe, der Pariser Platz und das neue Kranzler-Eck. Die Büros in den Treptowers und an der Oberbaumbrücke, der IHK und im Sony-Center. Die Läden unter den Linden und am Potsdamer Platz. Das neue Wohnen am Wasser in der Rummelsburger Bucht oder der Wasserstadt Spandau. Das Wissenschaftszentrum Adlershof und schließlich die Bauten der Regierung im Band des Bundes und die neuen Botschaftsgebäude am Tiergarten. Kurze Abstecher in eine der 200 Galerien und 170 Museen, in das Jüdische Museum oder die neue Gemäldegalerie.

Und schließlich abends festliche Veranstaltungen: 3 Opern, 8 Sinfonieorchester, 150 Theater und 880 Chöre wetteifern um die kulturelle Gunst der Besucher.

Mehr Information zum UIA-Weltkongress unter:
info@uia-berlin2002.com und auf der website:www.uia-berlin2002.com
und zu Berlin ganz allgemein: www.berlin.de

Andreas Gottlieb Hempel
1.Vizepräsident UIA
Kongresspräsident UIA Berlin 2002

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11. September 2001

Nach diesem Tag sei nichts mehr wie zuvor, liest man in fast allen Kommentaren. Ein Kreuzzug des Guten gegen das Böse müsse geführt werden. Verdächtigungen gegen den Islam als Nährboden des Terrors werden hinter vorgehaltener Hand geäußert. Überlegungen von Ausgrenzung und Abgrenzung werden angestellt, und Befürworter des totalen Überwachungsstaates wittern Morgenluft.

All das ist falsch. Gut und Böse sind in jedem von uns angelegt. Das Gewissen des Einzelnen muss die inneren Kämpfe führen, die schließlich über Terror oder friedliches Miteinander im äußeren Geschehen der Menschheit entscheiden. Wir Menschen sind alle miteinander vergesellschaftet, und Ungerechtigkeit, Intoleranz, Rassismus und Machtmissbrauch betreffen uns alle – auch wenn sie möglicherweise fern von uns stattfinden.

Wie verantworten wir die dramatischen Unterschiede zwischen Arm und Reich, wie die Verschwendung von Energie und Ressourcen? Solange tausende von Kindern täglich vor Hunger sterben, gehen die „Kreuzzüge“ in die falsche Richtung, und das Leid der Armen, Unterdrückten und Missbrauchten fällt auf uns zurück, die dies alles zulassen oder auch nur wegschauen.

Was können wir Architekten tun? Hat es unter dem Eindruck der vergangenen Wochen überhaupt Sinn, den kommenden Architektur-Weltkongress durchzuführen? Sind alle unsere Bemühungen um Verständigung, Baukultur, die Schönheit der Architektur, Innovation und Kreativität bei der Behausung der Menschen obsolet? Der Koordinationsrat zur Vorbereitung des XXI. Architektur-Weltkongresses vom 22. bis 26. Juli kommenden Jahres in Berlin hat sich in seiner letzten Sitzung Ende September unter dem Vorsitz des UIA-Präsidenten Vassilis Sgoutas ausführlich mit diesen Fragen beschäftigt.

Das Thema des Kongresses „Ressource Architektur“ gibt durch die Spannweite zwischen unendlichen geistigen und endlichen materiellen Ressourcen genügend Raum, um über die rein architektonischen Probleme hinaus die komplexen Vernetzungen von Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Umwelt zu begreifen. So zu begreifen, dass die soziale Verantwortung der Architekten für unsere sichtbare und unsichtbare Welt erkennbar wird. Zu dieser Verantwortung gehört der Versuch, Geldgeber, Bauherren, Architekten und Nutzer aus aller Welt, aller Hautfarben, unterschiedlichster Herkunft und Aufgabenbereiche zum Gedankenaustausch zusammenzubringen. Im Reichtum der Unterschiede und Auffassungen liegt eine unendliche Ressource, deren Energien und Kräfte konstruktiv genutzt werden können.

Nicht destruktiv, sondern konstruktiv ist die Berufsaufgabe der Architekten. Aufbau, Verbesserung der Lebensumstände, Verschönerung und Bereicherung der Umwelt, Fortführung unterschiedlicher Traditionen in neue Qualitäten der Behausung, des öffentlichen Raumes, des Zusammenlebens sind Kennzeichen von Baukultur, in deren Mittelpunkt das friedvolle Wohlbefinden der Menschen steht. Wie Architektur und Architekten in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt dazu beitragen können – dazu wird der Architektur- Weltkongress Aussagen machen. Und er wird, wie alle drei Jahre, Menschen aus allen Erdteilen zusammenbringen, Freundschaften und gegenseitiges Verständnis stiften und damit die beste Voraussetzung dafür bieten, das Dunkle, das Böse in uns und um uns auf friedliche Weise zu überwinden. Nach dem 11. September erst recht!

Informationen zum XXI. Architektur- Weltkongress vom 22. bis 26. Juli 2002 in Berlin erhalten Sie von:

UIA Berlin 2002 e.V.
Köpenicker Str. 48/49
D-10179 Berlin (Mitte)
Fon +49-(0)30-278734 40
Fax +49-(0)30-278734 12
info@uia-berlin2002.com
www.uia-berlin2002.com

Andreas Gottlieb Hempel
1.Vizepräsident UIA
Kongresspräsident

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Call for...

...Contributions! Am 15. Oktober war Einsendeschluss für Vorschläge zu Beiträgen zum XXI. UIA Weltkongress vom 22. bis 26. Juli 2002 in Berlin. Auf den weltweiten „call for contributions“ vom Juni 2001 sind fast 700 „abstracts“ eingegangen – Vorschläge für Referate, Seminare, Film- und Videobeiträge und andere Darstellungen von Ideen zum Thema „Ressource Architektur“. Die Einsendungen kamen aus über 50 Ländern - keineswegs nur mit dem Schwerpunkt Westeuropa (UIA Region I), wie man zunächst vermuten könnte, weil der Weltkongress dort stattfindet. Die meisten Vorschläge kamen aus der UIA Region II (Osteuropa und naher Osten), die wenigsten leider aus der UIA Region V (Afrika). Besonders zahlreiche Beiträge erreichten uns vom südamerikanischen Kontinent.

Wegen der hohen Qualität und Vielfalt der Ideen fiel es nicht leicht, zunächst ca. 500 Projekte auszuwählen, deren Verfasser gebeten werden, ihr Projekt auf einem Poster für die Internationale Postersession anlässlich der Kongressveranstaltungen im Internationalen Congress Centrum ICC Berlin darzustellen. Sie haben damit die Gelegenheit, ihre Beiträge zu visualisieren und zu kommunizieren. Durch präzise Formulierung bietet die Darstellung über Poster eine Präsentationsmöglichkeit der unterschiedlichen Herangehensweise an das Thema des Kongresses. Damit wird die Postersession einen Überblick über die derzeitige internationale Architekturentwicklung bieten.

Aus den Einsendungen werden auch die Beiträge für die Foren, Projektwerkstätten, Symposien und Stadtwerkstätten ausgewählt. Sie werden den Hauptthemen der vier Kongresstage vom 23.-26. Juli zugeordnet:

Stadt und Gesellschaft – Natur und gebaute Umwelt – Innovation und Tradition – Raum und Identität.

Der erste Kongresstag, der 22. Juli 2002, ist dagegen den gemeinsamen Veranstaltungen der UIA-Arbeitsgruppen vorbehalten.

Den unter den gleichen Hauptthemen stehenden Plenarveranstaltungen mit ihren Einzeltiteln wurden inzwischen Vorschläge für Referenten und Moderatoren zugeordnet. Die entsprechenden Anfragen und Einladungen werden derzeit durchgeführt. Unter ihnen befinden sich neben herausragenden Architekten hervorragende Persönlichkeiten, die sich für Architektur einsetzen: Politiker, Philosophen, Schriftsteller, Historiker u.a.

Nähere Einzelheiten sind im vorläufigen Kongressprogramm mit Informationen veröffentlicht, die in englischer und deutscher Sprache im November 2001 an alle Nationalen Sektionen der UIA versandt wurden. Sie sind auch in den anderen UIA-Sprachen Französisch, Spanisch und Russisch auf der website www.uia-berlin2002.com einzusehen oder abzurufen.

...Registration! Bis Oktober haben sich bereits über 1200 Kongressteilnehmer angemeldet – für einen Architektenkongress ist das neun Monate vor Kongressbeginn eine beachtliche Zahl. Wir möchten mit dem heutigen Bericht über den Stand der Vorbereitungen auch einen „call for registration“ verbinden:

Bis 28. Februar 2002 ist eine verringerte Kongressgebühr zu zahlen: 430 Euro für Teilnehmer, 220 Euro für Begleitpersonen und 150 Euro für Studierende. Ab 1. März betragen die gleichen Gebühren 530 / 270 bzw. 180 Euro – alle Beträge verstehen sich inklusive 16% Mehrwertsteuer.

Allgemeine Informationen und Bedingungen können ebenfalls aus dem vorläufigen Kongressprogramm entnommen werden – insbesondere solche über den Tagungsort, Registrierung, Zahlungsweise, Teilnahmebedingungen, Hotelreservierungen, Privatunterkünfte, Anreise usw.

Antworten auf Rückfragen und Service erhalten Sie selbstverständlich wie bisher unter:

UIA Berlin 2002 e.V.
Koepenicker Str. 48/49
D-10179 Berlin
Fon +49 (0)30 278734-40
Fax +49 (0)30 278734-12
E-mail info@uia-berlin2002.com
www.uia-berlin2002.com

Wir freuen uns auf Kontakte mit Ihnen!

Andreas Gottlieb Hempel
1.Vizepräsident UIA
Präsident des XXI. UIA Weltkongresses Berlin 2002

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The Road to Berlin

“The Road from Beijing” - so heisst eine Arbeitsgruppe der UIA, die anlässlich des UIA-Weltkongresses 1999 in der chinesischen Hauptstadt gegründet wurde. Diese Arbeitsgruppe veröffentlichte inzwischen die „Charta von Beijing“ – ein wichtiges internationales Dokument für das künftige Selbstverständnis der Architekten in der Öffentlichkeit gegenüber Gesellschaft und Umwelt. Besonders bemerkenswert ist die Aufforderung der Charta, die Architekten mögen ihre Arbeit in umfassender Verantwortung und in ganzheitlichem Verständnis ihrer Aufgaben durchführen. Gerade im Zeitalter immer weiter gehender Spezialisierung und Sektoralisierung sei die integrale Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu begreifen, in Entwürfen zu gestalten und in der Ausführung zu steuern, von besonderer Wichtigkeit, um Visionen und Perspektiven anbieten zu können.

Dies ist vor allem vor dem Hintergrund politischer Beratung zu betrachten: Politiker pflegen in der Regel ihr Wissen und ihre Entscheidungen auf die Beratungen von Spezialisten zu stützen. Kein Wunder, dass sie bestenfalls sektorale Erkenntnisse gewinnen und keine ganzheitlichen Vorschläge erhalten, die nachhaltig statt kurzzeitig sind. Architekturpolitik dagegen muss mehrdimensionale Langzeitperspektiven bieten – zu kostspielig sind die nur kurzfristig geplanten Investitionsentscheidungen, welche in ihren globalen Folgekosten in der Regel die Gesellschaft gesamt treffen. Die Charta of Beijing kann Politikern, die an einer langfristigen Architekturpolitik für Baukultur interessiert sind, wertvolle Denkansätze bieten.

Jede Straße führt in eine bestimmte Richtung und so ist „The Road from Beijing“ eine Straße nach Berlin. „The Road to Berlin“ – zum XXI. Architektur-Weltkongress vom 22. bis 26. Juli 2002 in der deutschen Hauptstadt. Das Thema des Weltkongresses „Ressource Architektur“ wird der Platz sein, in den die Straße von Beijing mündet. Am Ende der Diskussionen, des Dialogs der Disziplinen auf diesem Forum sollte der Weg fortgesetzt werden in eine Richtung, die nicht nur Vorschläge der weltweit zusammenarbeitenden Architektenschaft für einen Friedenspakt mit den Ressourcen der Natur anbietet, sondern die kreativen Ressourcen der Architekten in eine neu zu formulierende Weltfriedenspolitik einbringt. Eine Friedenspolitik, die eine Gegenposition zu Terror, Ungerechtigkeit und unbehauster Armut aufbaut. Dialog, Toleranz und die Freude an der anregenden Verschiedenheit aller Menschen kann und muss die Grundlage dafür sein.

Die Charta von Beijing hat bereits die Arbeit der chinesischen Architekten grundlegend verändert. Der UIA-Weltkongress 1999 in Beijing, die Anregungen aus der Begegnung tausender von Architekten aus diesem Anlass in China, die intensiven Diskussionen vor allem mit den Studenten haben in den vergangenen zwei Jahren danach eine unglaubliche Dynamik entfaltet. Der damalige Kongresspräsident, Bauminister Ye Rutang, Leiter der Arbeitsgruppe „The Road from Beijing“, ist Umweltminister geworden. Das Treffen mit ihm und dem jetzigen Bauminister anlässlich der Jahresversammlung der Architectural Society of China zeigte, daß die Politiker Chinas den Wert der Baukultur und der Architektur als Weg zur Identität der Zukunft des Landes ansehen. Architekturpolitik gilt als eine der Möglichkeiten, nicht nur wirtschaftlich voranzukommen, sondern über die Baukunst an alte kulturelle Traditionen anzuknüpfen, um einen eigenen Weg in eine Zukunft zu finden, die im Rahmen der Globalisierung auf regionale Qualitäten zurückgreift.

Wir erwarten vom XXI. Architektur-Weltkongress und seinen Folgen nicht nur ein breiteres Verständnis für Baukultur in Politik und Öffentlichkeit, sondern einen vergleichbaren neuen Ansatz für die Nutzung der geistigen Ressourcen der Architektur - nicht nur in unserem (gastgebenden) Lande, sondern auch für die Qualität der gebauten Umwelt weltweit.

Wir, die Veranstalter des XXI. UIA Weltkongresses für Architektur, UIA und BDA, möchten Sie dazu anregen, am Dialog der Disziplinen für dieses Ziel teilzunehmen.

Informationen erhalten Sie am besten über unsere Website: www.uia-berlin2002.com . Dort können Sie sich auch als Kongressteilnehmer registrieren lassen.

Andreas Gottlieb Hempel
Kongresspräsident

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UIA Berlin 2002 - Social Event!

Um es gleich vorweg zu sagen: die UIA-Weltkongresse waren nie reine Fachkongresse. Sie waren und sind ebenso gesellschaftliche Ereignisse und berufspolitisch bedeutsame Veranstaltungen. Deshalb bringen die am Kongress teilnehmenden Architektinnen und Architekten in großer Zahl ihre Lebenspartner und Familien mit, die nicht nur sehr gern an den zahlreichen „social events“ teilnehmen, sondern diese auch durch ihre Anwesenheit bereichern.

Von den drei großen Bereichen eines UIA-Weltkongresses - interessante Vorträge von bedeutenden Persönlichkeiten zu hören, hervorragende neue Architektur am Kongressort zu besichtigen und Freunde wiederzutreffen oder neue Bekanntschaften zu schließen - kommt letzterem ein hoher Stellenwert zu.

Im Zeitalter des Bildschirms, auf dem durch Knopfdruck virtuelle Welten entstehen, die man bisweilen bereits mit der Wirklichkeit zu verwechseln beginnt, Kunstwelten, welche alle nur verfügbaren Informationen vermitteln können, geht häufig das Wesentliche verloren: der persönliche Kontakt, die spontane Sympathie oder Ablehnung, die Möglichkeit, das Unausgesprochene zu erfühlen, Menschen wirklich kennen zu lernen und zu verstehen. Aus vergangenen UIA-Weltkongressen sind anregende, dauerhafte und teilweise einzigartige Freundschaften entstanden, Zusammenarbeit, Hilfe und Zuwendung haben sich ergeben. Bisweilen ist es „nur“ die Freude des Wiedersehens nach Jahren, in denen man die Kontakte aus zeitlichen oder entfernungsmäßigen Gründen leider nicht so pflegen konnte, wie man es eigentlich gern getan hätte. Dafür bietet dann der Kongress endlich wieder Gelegenheit. Auch alte gegnerische Positionen wieder zu entdecken, kann durchaus reizvoll sein: Standpunkte können sich ändern, und vorgefasste Meinungen werden revidiert. Zu viele Gemeinsamkeiten verbinden doch die Architektenkollegen im Bemühen um eine menschenwürdig gebaute Umwelt, für Baukunst und Baukultur.

Welche gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen wird der XXI. Architektur-Weltkongress vom 22. – 26. Juli 2002 in Berlin bieten?

Da sind zunächst die Ausstellungen mit ihren Vernissagen: 18 kongressbegleitende Ausstellungen, von der Internationalen Architekturausstellung bis hin zu interdisziplinären Ausstellungen von weit über 30 Berliner Galerien zu Kunst und Architektur bieten ein breites Spektrum. Die Internationale Fachmesse für Planende Berufe PlanCom 2002 wird am Eröffnungsabend festlich eingeweiht, und an jedem der weiteren Kongressabende findet im direkten Anschluss an die öffentlichen Werkberichte prominenter Architekten ein kultureller Ausklang an besonderen Orten Berlins statt. Welcome-Party im Palais am Funkturm, Architektur- und Musikfest im Tempodrom, die Nacht der Galerien, als Höhepunkt das Fest auf der Museumsinsel mit der Verleihung der UIA-Goldmedaille und von vier UIA-Preisen sowie das Farewell im Postbahnhof am Ostbahnhof. Weitere Höhepunkte werden das Architekturquartett – ein Kritikergespräch über Architektur -, Stadtspaziergänge zu Schinkelbauten, das Film- und Architekturfestival, die Verleihung der World Architecture Awards und der Tag der Architektur am 27./ 28. Juli sein.

Alles das ist mehr, als ein Kongressteilnehmer allein bewältigen kann: Es wird die Qual der Wahl geben - dafür aber auch keinen Moment der Langeweile!. Nähere Informationen über die social events des UIA-Weltkongresses finden Sie auf der Website

www.uia-berlin2002.com

Dort können Sie sich auch zum Kongress und/oder einzelnen Veranstaltungen anmelden. Alle BDA-Mitglieder und alle Member Sections der UIA und zahlreiche andere Interessenten haben im Dezember 2001 das vorläufige Kongressprogramm mit allen erforderlichen Informationen erhalten. Haben Sie es nicht, oder haben Sie weitere Fragen, dann wenden Sie sich an

UIA Berlin 2002 e.V
Köpenicker Straße 48/49
D-10179 Berlin
Fon +49.30.27 87 34.40
Fax +49.30.27 87 34.12
info@uia-berlin2002.com
www.uia-berlin2002.com

Andreas Gottlieb Hempel
1. Vizepräsident UIA
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Weitere Informationen über Ziele, Inhalte und Zeitplan des Kongresses sind auf der Homepage www.uia-berlin2002.com veröffentlicht.


Pressekontakt
Scantinental Business-Kontakt-Agentur
Fon +49 (0)30-84 77 00-0
Fax +49 (0)30-812 00 80
Mail an Scantinental Business-Kontakt-Agentur

Kongreßplanung und -programm
UIA Berlin 2002 e.V.
Köpenicker Str. 48/49
D-10179 Berlin (Mitte)
Fon +49 (0)30 - 27 87 34 40
Fax +49 (0)30 - 27 87 34 12
Mail an UIA Berlin 2002

Kongreßmanagment und Registrierung
DER-CONGRESS
Bundesallee 56
D-10715 Berlin
Fon 030-8579030
Fax 030-85790326
Mail an DER-CONGRESS


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Stand: 20/03/2002