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Vorkonferenzen zum XXI. Architektur-Weltkongress
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Regionale Aspekte
Als Beiträge der BDA-Landesverbände bilden die Vorkonferenzen in sieben Städten Deutschlands vom 19. bis 21. Juli 2002 den inhaltlichen Auftakt des XXI. Architektur-Weltkongresses.
Unter dem Thema »Ressource Architektur« werden die Veranstaltungen in den Städten Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Leipzig-Dessau, München, Rostock und Stuttgart jeweils spezifische Schwerpunkte des Kongressthemas aufgreifen und im internationalen Austausch diskutieren. Der persönliche Kontakt unter Kollegen aus der ganzen Welt soll dabei im Vordergrund stehen. Gleichzeitig bietet sich den Teilnehmern die Möglichkeit, neben Berlin eine weitere deutsche Stadt und deren Region im Hinblick auf die architekturhistorische und -politische Entwicklung kennen zu lernen.


Essen
Das Ruhrgebiet – Herausforderungen des Wandels

19. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Exkursionen

Hamburg
7,50 Meter über NN
Planen und Bauen am Hamburger Elbufer

20. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Exkursionen

Leipzig-Dessau
Region im Wandel
12 Jahre nach der Wende

19. und 21. Juli 2002, Konferenz mit Exkursionen

München
Die Qualität der Stadt

Vorkonferenz im Rahmen der 1. Architekturwoche München 2002
19. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Exkursionen

Frankfurt/Rhein-Main
Ressource Stadtbild

Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und die Documenta 11
19. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Stadttouren

Rostock
Landschaft – Nichts als Landschaft ?
Migration in Europa am Beispiel der Region Rostock

19. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Rundfahrten

Stuttgart
Von der Moderne zur europäischen Stadt

Internationales Architektur-Forum zum 75. Jahrestag der Weissenhofsiedlung
19. bis 21. Juli 2002, Konferenz mit Exkursionen



 
Vorkonferenz Essen
Das Ruhrgebiet – Herausforderungen des Wandels


Die Relikte der industriellen Vergangenheit in Zukunftschancen umzuwandeln durch die Verbindung von Stadtentwicklungsprojekten mit Maßnahmen zur Beschäftigung und Qualifizierung sowie die Stärkung von Kunst und Kultur – statt Kohle und Stahl – ist die Hauptidee, dem strukturellen Wandel im Ruhrgebiet zu begegnen. So wurden in den letzten zwei Jahrzehnten zahlreiche Projekte realisiert, die auch im internationalen Vergleich neue Maßstäbe setzen. Auf den von der Schwerindustrie verlassenen Arealen entwickelten sich neue Dienstleistungszentren, Wohngebiete und Grünzüge. Die Städte des Ruhrgebietes bemühen sich um wirtschaftliche Attraktivität und zugleich um die Integration ökologischer Aspekte. Nur in dieser Kombination können sie den zukünftigen Herausforderungen gewachsen sein. Der zentrale Veranstaltungsort Zeche Zollverein, neuerdings Weltkulturerbe, ist das Zeichen einer Epoche, die diese Region geprägt hat, und zugleich Symbol des strukturellen Wandels.

Programm

Freitag, 19. Juli 2002

ab 13.00 h
Zeche Zollverein
Ankunft der Teilnehmer

15.30 h
Zeche Zollverein
Konferenzeröffnung
Begrüßung durch Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen und Joachim König, Landesvorsitzender des BDA Nordrhein-Westfalen

Vorträge
Einführung und Moderation
Dr. Irene Wiese-von Ofen
· Zur Genese des Ruhrgebietes
Prof. Dr. Jürgen Reuleke
· Wirtschaftliche Aspekte des
Strukturwandels
Prof. Dr. Paul Klemmer
· Die Rolle der Architektur für
das Ruhrgebiet
Prof. Dr. Wolfgang Pehnt

17.30 h
Zeche Zollverein und Kokerei
Rundgang mit Erläuterungen

19.00 h
Choreografisches Zentrum
Abendessen

20.30-23.00 h
Choreografisches Zentrum
Kulturelle Abendveranstaltung: Tanzprogramm


Samstag, 20. Juli 2002

11.00 h
Tour Ruhrgebiet West I
· Tetraeder Bottrop
· Zechensiedlung Wellheim
· Gehölzgarten/Haus Ripshorst
Oberhausen
· Gasometer Oberhausen

12.30 h
Innenhafen Duisburg
Mittagessen in der Küppersmühle

13.30 h
Tour Ruhrgebiet West II
Innenhafen Duisburg

18.00 h
Tour Ruhrgebiet West III
Landschaftspark Duisburg

20.00 h
Abendessen vor Ort


Sonntag, 21. Juli 2002

9.00 h
Tour Ruhrgebiet Ost I
· Wissenschaftspark Gelsenkirchen
· Ehemalige Zeche Waltrop
(Firma Manufactum)
· Siedlung Teutoburgia, Herne
· Akademie Mont Cenis, Herne

12.30 h
Mont Cenis, Herne
Mittagessen

13.30 h
Tour Ruhrgebiet Ost II
· Siedlung Küppersbusch
Gelsenkirchen
· Galerie Architektur und Arbeit
Gelsenkirchen GAAG

14.00 h
GAAG, Gelsenkirchen
Abschlussveranstaltung

15.30 h
Fahrt nach Berlin


Veranstalter BDA Nordrhein-Westfalen, BDA Essen, BDA Ruhrgebiet
Sprachen E/F/D
Teilnehmerzahl 150 Personen
Information www.essen.de
Fax +49.201.70 63 64

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Vorkonferenz Hamburg

7,50 Meter über NN - Planen und Bauen am Hamburger Elbufer

Architektur – Zukunftsfähigkeit – Lebenswelt

Die Zukunft Hamburgs liegt an der Elbe. Dies war schon immer so. Der Strom und der Hafen haben die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte maßgeblich geprägt und unverwechselbar gemacht. Hamburg wird in den kommenden Jahrzehnten das enge Verhältnis von Stadt und Wasser nochmals neu bestimmen und ausloten. Zahlreiche zentral gelegene Hafenflächen sind durch den Strukturwandel frei und damit zu kraftvollen Reserven für die Stadtentwicklung in den nächsten Jahrzehnten geworden. Über eine Länge von mehr als 20 Kilometern wird sich Hamburgs Gesicht zum Wasser nach und nach verändern. Entlang des nördlichen und südlichen Elbufers entsteht ein Mix aus Wohnen und Arbeiten, Leben und Erleben – ein Stück europäischer Stadt des 21. Jahrhunderts.
Das Nachdenken über die Zukunft dieser Wasserlagen ist bereits an vielen Standorten sehr konkret geworden. Großprojekte wie die HafenCity, der Harburger Binnenhafen, die Werkserweiterung für den Airbus A 380 oder die zahlreichen Projekte der so genannten Perlenkette am Nordufer der Elbe haben einen Stand erreicht, den anzusehen und zu diskutieren sich lohnt.

Was liegt näher, als eine Konferenz an den Orten des Geschehens zu veranstalten? Eine Schiffstour über die Elbe, Vorträge und Diskussionen auf dem Wasser und Landgänge mit Besichtigungen der einzelnen Projekte sollen Hamburgs Rückkehr an den Fluss anschaulich machen.

Themen:

Harburger Binnenhafen

1.Stadt und Lebenswelt – Innovative Stadt- und Infrastrukturplanung im Medienzeitalter am Beispiel Channel Harburg
2.Neue Architektur – Gestaltung, Material und Energie

Airbus A 380
1.Imageträger industrielle Großarchitektur im Qualitätsdreieck zwischen Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit und Umweltverträglichkeit
2.Mobilität, Stadt und Energieeinsparung – Grundlagen der aktuellen Entwicklungsplanung

»Perlenkette« am nördlichen Elbufer
1.Gebäudehülle als »lebendiges System«, Bauwerke als energetische Systeme
2.Die Bedeutung des Lebenszyklus der Bauwerke für die Nachhaltigkeit
Die HafenCity
1.Nutzer, Nutzungen, Nutzungsmischung Partnerschaften (NNNP) in der HafenCity – Nachhaltigkeit in der Architektur und Stadtentwicklung unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren von NNNP
2.Qualitätsmanagement im »Unternehmen Baustelle« – Energie- und Stoffströme, Contracting und Controlling
3.HafenCity: Innere Entwicklung der Stadt – eine Dimension der nachhaltigen Stadtentwicklung und Ressourcenschonung
4.Die zukunftsfähige Stadt – Ein universales Konzept (Architektur–Technik–Lebenswelt)

Programm

Samstag, 20. Juli 2002

ab 8.00 h
Hamburger Rathaus
Ankunft der Teilnehmer

10.00 h
Hamburger Rathaus
Konferenzeröffnung
1. Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Erläuterung der Zentralen Projekte der Stadtentwicklung

11.00-18.00 h
Schiff
Fahrt mit Fachvorträgen
· Harburger Binnenhafen mit Besichtigung
· EADS-Gelände »Airbus A 380«
mit Besichtigung Werk und Baustelle
· »Perlenkette« am nördlichen Elbufer mit Besichtigung

19.00 h
Schiff
Festvortrag
Hamburg – Wirtschaft, Stadtkörper und Zukunftsfähigkeit

20.00 h
Ort: N.N.
Fest


Sonntag, 21. Juli 2002

11.00 h
Schiff
Fachvorträge und Diskussion
Die HafenCity

12.15-15.30 h
Schiff
Fahrt um die HafenCity und Abschlussplenum

16.00 h
Rahmenprogramm (fakultativ)
· Busfahrten
Neue Hamburger Architektur
oder Ressource Architektur: Die Bauten Fritz Schumachers in Hamburg
· Rundflug
Hamburg aus der Luft

ab 18.00 h
Fahrt nach Berlin

Veranstalter BDA Hamburg, Architektur Centrum Hamburg
Kooperationspartner Freie und Hansestadt Hamburg
Sprachen E/D
Teilnehmerzahl 250 Personen
Information www.bda-hamburg.de
Stadtinformationenwww.hamburg.de
Fax +49.40.41 33 31 23

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Vorkonferenz Leipzig-Dessau

Region im Wandel
Leipzig-Desssau - 12 Jahre nach der Wende

Eine Region ändert ihr Gesicht

Die Wende von 1989 entwickelte ihre Massenwirksamkeit in Leipzig, und das nicht ohne Grund. Leipzig ist eine traditionsreiche Stadt bürgerlicher Kultur und war bis zum Zweiten Weltkrieg als überregionales Zentrum von Handel, Gewerbe, Wissenschaft und Kultur im mitteldeutschen Raum eines der wichtigsten Subzentren Deutschlands.

Dessau und Halle erlebten ihren wirtschaftlichen Aufschwung mit der aufstrebenden wissenschaftlichen Industrieproduktion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Chemiestandorte bei Halle und die Junkers-Werke in Dessau sind Kinder dieser Zeit, und die
Verlegung des Bauhauses von Weimar nach Dessau war mehr als eine Exillösung.

Nach der Teilung Deutschlands in Folge des Zweiten Weltkriegs wurde die Region Leipzig/Halle/ Dessau zum bedeutendsten Handels- und Wirtschaftsstandort der ehemaligen DDR und war von der exzessiven Industriekultur besonders betroffen. Seit der Wiedervereinigung ringt die Region mit den Hinterlassenschaften einer auf Verschleiß aufbauenden Industriekultur. Mit Hilfe von umfangreichen Strukturprogrammen wird der Versuch unternommen, über die Rekultivierung der Städte und Landschaften und punktuelle Wirtschaftsförderungen die Reaktivierung der Region zu stimulieren.

Die Vorkonferenz will die traditionsreiche mitteldeutsche Region vorstellen und exemplarisch über die Erfolge und Probleme des noch im Gang befindlichen Transformationsprozesses informieren.

Programm

Freitag, 19. Juli 2002

ab 17.00 h
Neues Rathaus
Ankunft der Teilnehmer

19.00 h
Neues Rathaus
Empfang und Begrüßung
durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig


Samstag, 20. Juli 2002

10.00 h-14.00 h
Alte Handelsbörse Leipzig
Vorträge
1. Komplexe Stadt
2. Entwicklung der Leipziger
Innenstadt
3. Strategien der Quartiersentwicklung
4. Wandel und Chancen der mitteldeutschen Industrieregion

Ausstellung – Dokumente des Wandels

15.00 h
Besichtigung ausgewählter Orte in Leipzig
· Innenstadt
· Gründerzeitviertel
· Industrievorstadt
· ausgewählte Bauwerke

19.00 h
Alte Nikolaischule – Kulturforum
Podiumsdiskussion
mit anschließendem kulturellem Ausklang


Sonntag, 21. Juli 2002

10.00 h
Fahrt nach Dessau als Sight-Seeing-Tour durch die Region
· Neubaugebiete
· Einkaufszentren
· Brachen/Konversionen
· rekultivierte Landschaften

12.00 h
Kornhaus, Dessau
Mittagessen

13.00 h
Besichtigung ausgewählter Orte in Dessau
· Bauhaus
· Meisterhäuser
· Neues Umweltministerium
· Campus

17.00 h
Rückfahrt nach Leipzig/Sight-Seeing-Tour durch die Region

20.00 h
Auerbachs Keller
Abendessen in historischer Gaststätte


Montag, 22. Juli 2002

10.00 h
Fahrt nach Berlin

Veranstalter BDA Sachsen
Kooperationspartner Leipzig Tourist Service, Stadt Leipzig, Stiftung Bauhaus Dessau
Sprachen E/D
Teilnehmerzahl 150 Personen
Information www.bda-sachsen.de
Stadtinformationen www.leipzig.de und www.dessau.de
Fax +49.341.861 26 92

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Vorkonferenz München

Die Qualität der Stadt

Vorkonferenz im Rahmen der 1. Architekturwoche München 2002

Kontinuität und Aufbruch, Tradition und Innovation – im Spannungsfeld dieser Pole hat München sich in den letzten Jahren von der »heimlichen Hauptstadt« zur »global city«, zum Zentrum einer New Economy gewandelt. Ihre Unverwechselbarkeit, ihre regionale Identität und herausragende Lebensqualität hat die Stadt trotz der wachsenden Anforderungen als Wirtschaftsstandort dank einer umsichtigen Planungspolitik bewahren können. Im Respekt vor dem Bestehenden, Bewährten wird das Neue in die alten Stadtstrukturen integriert. Auf innerstädtischen Konversionsflächen entstehen neue Stadtquartiere mit zeitgemäßen Nutzungs- und Gestaltungskonzepten. Die Region partizipiert durch die Ansiedlung von Kompetenzzentren und kulturellen Einrichtungen an dem Wandel. Die Wertschätzung des Umlandes mit seinem einzigartigen landschaftlichen Reiz prägt die Qualität der Stadt maßgeblich.
Eingebettet ist die Vorkonferenz München in die 2002 erstmalig vom 12. bis 21. Juli 2002 stattfindende Architekturwoche München, die unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München, Christian Ude, steht. Die in diesem Rahmen geplanten Kooperationen mit einer Vielzahl von Institutionen und Kulturschaffenden der Stadt wird die Architektur als wesentlichen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt erlebbar machen. Thematische Ausstellungen sowie Begegnung mit Fachkollegen als elementarer Bestandteil des Programms werden Denkanstöße über den regionalen Kontext hinaus vermitteln.

München zwischen Klischee und Wirklichkeit kennen zu lernen – die Vorkonferenz München bietet den Gästen des UIA-Kongresses 2002 aus dem In- und Ausland dafür einen einmaligen Rahmen und Anlass.

Programm

Freitag, 19. Juli 2002

ab 16.00 h
Rathaus, Marienplatz
Ankunft der Teilnehmer

18.00 h
Rathaus
Pressekonferenz

19.00 h
Rathaus
Empfang
Begrüßung
Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München
Josef P. Meier-Scupin, Vorsitzender des BDA Bayern

Festvortrag
Prof. Dr. Jürgen Habermas
(angefragt)


Samstag, 20. Juli 2002

10.00 h
Neues Technisches Rathaus
Plenum: Die Qualität der Stadt

Begrüßung und Einführung

Öffentlich bauen!

Horst Haffner, Baureferent

Identität und Stadtgestalt
Christiane Thalgott, Stadtbaurätin

Open Art – Open Architecture
Prof. Dr. Dr. Lydia Hartl, Kulturreferentin

12.00 h
Foren zu den Schwerpunktthemen

· Forum 1: Eingriffe oder Angriffe? Alte und neue Architektur im Dialog

Stadtentwicklung zwischen Tradition und Innovation

· Fachexkursion: Maxvorstadt, Fünf Höfe, Pinakothek der Moderne
· Forum 2: Zukunft bauen – Nachhaltige Entwicklung neuer Stadtquartiere
Zeitgemäße Nutzungs- und Gestaltungskonzepte für innerstädtische Konversionsflächen
· Fachexkursion: Messestadt Riem, Theresienhöhe

· Forum 3: Wert und Wertschätzung – Dichte, Freiraum, Landschaft
Perspektiven für Münchens Freiräume
· Fachexkursion: Olympiapark, Englischer Garten, Westpark, Landschaftspark Riem

17.00 h
Praterinsel
Abschlussplenum
Diskussion und Auswertung

20.00 h
Hofgarten auf der Praterinsel
Sommerfest des BDA Bayern


Sonntag, 21. Juli 2002


10.00 h
Berge, Seen, Meisterwerke
Schiffsexkursion über den Starnberger See zum Buchheimmuseum von Günter Behnisch in Bernried

14.00 h
Bustransfer zum Flughafen
Weiterreise nach Berlin


Veranstalter BDA Bayern
Kooperationspartner Architekturmuseum der TU München, Bayerisches Staatsministerium des Innern, Oberste Baubehörde, Bundesgartenschau München 2005 GmbH, Landeshauptstadt München
Sprachen E/D
Teilnehmerzahl 200 Personen
Information www.bda-bayern.de
Stadtinformationen www.muenchen.de
Fax +49.89.18 41 48

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Vorkonferenz Rhein-Main

Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden und die Documenta 11

Die wachsende Konkurrenz der Städte um Investitionen und Arbeitsplätze hat die Sensibilität der Politik für die mit einem Mangel an Individualität verbundenen Wettbewerbsnachteile geschärft. In der Konsequenz sind seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ganze Programme mit dem Ziel formuliert worden, die Identität der Städte zu stärken. Als Vorbilder dienten zunächst historische Beispiele.
In der aktuellen Diskussion spielen die Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Marktes, aber auch Fragen der Lebensqualität und der Verantwortung gegenüber der Umwelt eine wachsende Rolle. Weitere Impulse kommen aus der Entwicklung der neuen Kommunikations- und Informationstechnologien.

Ressource Stadtbild
Politik und Wirtschaft erwarten in dieser Situation von Stadtplanung und Architektur Vorschläge, die Attraktivität der Städte zu erhöhen. Mit der Realisierung technisch und gestalterisch anspruchsvoller, ja spektakulärer Bauten reagieren die Architekten auf die Anforderungen der Mediengesellschaft. In der Regel reicht die Realisierung einzelner Gebäude jedoch nicht aus, um den Charakter einer Stadt nachhaltig zu prägen. Will man ihr Ansehen in der Öffentlichkeit korrigieren, geht es um das Stadtbild als Ganzes. Erfolge lassen sich hier allein mittels langfristiger Programme mit einer wirtschaftlich soliden Basis, einer gesellschaftlichen Perspektive und einer klaren kulturellen Dimension erzielen.

Stadtbild, City Marketing und City Tuning
Was unter den marktwirtschaftlichen Bedingungen von heute nüchtern als City Marketing und City Tuning bezeichnet wird, ist in der Geschichte auch im Rhein-Main-Gebiet um Frankfurt oft praktiziert worden.
So gehört die um 1900 binnen weniger Jahrzehnte neu strukturierte und mit zahlreichen Neubauten ausgestattete Stadtmitte von Wiesbaden zu den am besten erhaltenen Dokumenten des Städtebaus und der Architektur des Historismus in Deutschland.
Mit dem Park Mathildenhöhe, den Ausstellungsbauten, dem Hochzeitsturm und den Wohnhäusern der Künstler und Architekten um Josef Maria Olbrich und Peter Behrens besitzt Darmstadt beeindruckende Meisterwerke des Jugendstils.
Frankfurt am Main ist durch die Arbeitersiedlungen von Ernst May unauflöslich mit der heroischen Periode der Moderne verbunden. Ihr heutiges, zweifellos prägnantes Stadtbild hat die weltweit kleinste aller global cities allerdings erst in den letzten Jahrzehnten erhalten. Dazu trägt der neu gestaltete Römerberg und das Museumsufer genauso bei wie die Skyline mit dem Commerzbank-Hochhaus, dem Main-Tower, dem Messeturm und dem Messetorhaus.

Vorkonferenz Rhein-Main 2002
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Frankfurter Vorkonferenz am Beispiel des Rhein-Main-Gebietes mit aktuellen Fragen der Stadtgestaltung und der Architektur. Dies geschieht durch Vorträge, Exkursionen und den kollegialen Erfahrungsaustausch. Abgerundet wird die Vorkonferenz durch einen Besuch der Documenta 11 in Kassel.

Programm

Freitag, 19. Juli 2002

18.00-23.00 h
Deutsches Architektur Museum
Frankfurter Abend
Feierliche Eröffnung; Leitung:
Ingeborg Flagge, Jürgen Engel


Samstag, 20. Juli 2002

9.00-13.00 h
Deutsches Architektur Museum
Ressource Stadtbild – Die Konferenz
Vorträge und Diskussionen
Leitung: Manuel Cuadra

1.Stadtbild des Historismus: Wiesbaden / Gerd Weiß
2.Stadtbild des Jugendstils: Darmstadt / Jürgen Bredow
3.Stadtbild der Moderne: Frankfurt am Main / Christoph Mohr
4.Stadtbild der Postmoderne: Museumsufer Frankfurt / Roland Burgard
5.Stadtbild der Gegenwart: Skyline Frankfurt / Jochem Jourdan
6.Stadtbild der Zukunft: Region Rhein-Main / Thomas Sieverts


14.00-18.00 h
Ressource Stadtbild - Die Exkursionen

1.Wiesbaden: Historismus und Gegenwart / Ch.Bodenbach, B. Krekler, G. Weiß
2.Darmstadt: Jugendstil, Wiederaufbau und Gegenwart / J. Bredow, H. Eckhardt, J. Niederwöhrmeier
3.Frankfurt am Main: Elsaesser, May, Poelzig, Stam / Ch. Mohr, W.-R. Zahn
4.Frankfurt am Main: Museumsufer und Innenstadt / R. Burgard
5.Frankfurt am Main: Die Skyline / J. Jourdan, B. Müller
6.Region Rhein-Main / Th. Sieverts, DW Dreysse

15.00-17.00 h
Städelschule Frankfurt: Open House
Informationsveranstaltung mit Besichtigung der Städelschule
Ort: Städelschule Frankfurt am Main
Mit Dagmar Reinhardt und den Studenten der Architekturklasse


19.00-24.00 H
Städelschule Frankfurt
Hessischer Abend
Fachlicher Austausch, Musik und Buffet im Garten der Städelschule
Eine Veranstaltung der Städelschule gemeinsam mit der Architektenkammer Hessen, dem BDA Hessen, dem BDB Hessen und dem VFA Hessen
Ort: Städelschule Frankfurt am Main
Mit Daniel Birnbaum, Barbara Ettinger-Brinckmann, Dagmar Reinhardt (Moderation)

Art and Airports
Multimediapräsentation aktueller Arbeiten der Studenten und Professoren der Architekturklasse
Mit Beiträgen von H. Hoffmann, G. Hohenbleicher, M. Hudert, C. Markhoff, S. Pfeiffer sowie Digitalcraft STUDIO / J. Bettum, UN Studio / B. van Berkel, M. Wigley, M. Gow, G. Lynn, S. Lavin, S. Kwinter


Sonntag, 21. Juli 2002

10.00-16.00 h
Architektur heute: Rhein-Main
Architektur heute – Das Rhein-Main-Gebiet
Treffpunkt: Deutsches Architektur Museum
Bau- und Bürobesichtigungen mit den Architekten AS & P; Marie Theres Deutsch; Dietz · Joppien; KSP Engel + Zimmermann; Index; Jo. Franzke; Jourdan + Müller; Kalmbacher + Ludwig; Dieter Köhler; Michael Landes; Christoph Mäckler; Bernd Mey; Wolfgang Rang; Scheffler + Partner; ABB; Schneider + Schumacher; Ingo Schrader; Ian Shaw; Zvonko Turkali; Pete Welbergen und Wörner + Partner aus Frankfurt am Main. Altmann + Zimmer; Bitsch + Bienstein; Kissler + Effgen; Sever Severain und Zaeske + Maul aus Wiesbaden. Eckhardt + Hahn; Planquadrat; Freischlad + Holz; Fritsch + Ruby; Funk + Schröder; Rolf Hoechstetter; Joachim Klie; Lengfeld + Wilisch; Niederwöhrmeier + Wiese; Opus; Dietmar Opitz / SHP; Pahl + Weber-Pahl; Kerstin Schultz; Ingolf Schulze und Trojan + Trojan aus Darmstadt.
Mit Manuel Cuadra (Moderation), Ingo Schrader

10.00-17.00 h
Kunst heute: Documenta 11 Kassel
Kunst heute – Documenta 11 in Kassel
Kunst und Architektur der Gegenwart auf der Documenta 11
Treffpunkt: ICE-Bahnhof Kassel-Wilhemshöhe
Mit Barbara Ettinger-Brinckmann (Moderation)

Parallel zur Documenta 11, 10-20 Uhr
architectdocuments
Ausstellung aktueller Arbeiten international renommierter Architekten
Eine Veranstaltung des Kasseler Architekturzentrums KAZimKuBa mit Unterstützung des BDA Hessen
Ort: Hauptbahnhof Kassel, Halle, gegenüber Gleis 8

ab 18.00 h
Fahrt nach Berlin


Veranstalter BDA Hessen
Sprache E
Teilnehmerzahl 100 Personen
Information www.uia.bda-hessen.de
Stadtinformationen www.frankfurt.de
Fax +49.69.28 91 18

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Vorkonferenz Rostock

Landschaft – Nichts als Landschaft ?
Migration in Europa am Beispiel der Region Rostock



Chancen neuer Strukturen am Beispiel der Region Rostock

Wanderungsbewegungen großer Bevölkerungsgruppen sind ein kontinuierlicher Motor der Menschheitsgeschichte. Auch die aktuelle Migration hin zu den Regionen mit mehr Arbeit für alle steht in dieser Tradition. Sie erzeugt zunehmend entleerte Räume – sowohl in städtischen Strukturen als auch in ländlichen Gegenden.

Den Bleibenden erschwert das, die bestehenden Infrastrukturen zu erhalten und zu modernisieren. Die Entwicklung neuer, der Situation angepasster Lebens- und Arbeitsformen und der gleichzeitige Wettlauf mit der vermeintlichen »allgemeinen Entwicklung« wird in potenzierter Form zu einer Herausforderung für die Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung in Europa.

Die bisherigen Strategien, durch nachholende Modernisierung, durch Erzeugung neuer Arbeit am Ort und durch Sanierung überalterter Infrastrukturen dieser Migration entgegenzuwirken, erscheinen zunehmend obsolet und verfehlen ihr Ziel.

Neue Paradigmen für die benachteiligten Regionen Europas müssen und werden ersonnen werden. Sie werden den Charakter der »Akzeptanz« zeigen, die jedoch nicht resignativ sein muss. Gerade in der Erzeugung und Verstärkung krasser Unterschiede können sie ihre eigentliche Folgerichtigkeit finden.

Durch Konzentration in den Ballungsräumen werden ebenso Ressourcen gespart, wie die weiten Landschaften zu neuer Unberührtheit zurückfinden. Wird das gesellschaftliche Ziel der flächendeckenden Chancengleichheit für die Menschen durch neue Formen staatlicher und individueller Lebensplanung gefüllt? Entsteht als Spiegelbild des Globalisierungsstroms ein neuer Regionalismus? Wird die Zersiedelung der Landschaft zurückgehen? Die Vorkonferenz soll den Stand der fortgeschrittenen Debatte im Sommer 2002 darstellen und fortführen.

Die Bereicherung durch Statements der weit gereisten Besucher und ein intensiver fachlicher Austausch auf internationaler Ebene sollen zum elementaren Bestandteil der Vorkonferenz werden.

Mittwoch, 17.7.02, 11.00 Uhr
Pressekonferenz
Hochschule für Musik und Theater, Rostock

Programm
Freitag, 19. Juli 2002

ab 13.00 h
Hochschule für Musik und Theater
Ankunft der Teilnehmer

15.00 h
Stadtrundgänge

Rundgang I:
Stadtspaziergang - Die alte Hansestadt
Dipl.-Ing. Michael Bräuer, Freier Architekt, Rostock

Rundgang II:
Die Stadt am Wasser - Die Magistrale Warnow
Dipl.-Ing. Reinhart Löffler, Freier Architekt, Rostock

Rundgang III:
Stadttour - Die Expansive Stadt
Dipl.-Ing. Christoph Weinhold, Leiter des Amtes für Stadtplanung

19.00 h
Hochschule für Musik und Theater
Eröffnung der Tagung
Minister für Arbeit und Bauen des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock

20.00 h
„Landschaft – Nichts als Landschaft ?“
Bilder zum Thema


Samstag, 20. Juli 2002
Moderation:
Wolfgang Kil, Freier Architekturkritiker, Berlin

9.00 h
Einführung
Dr. Wolfgang Weiss, Wirtschaftsgeograph, Greifswald

Deökonomisierte Räume

10.00 h
„Kleinstadtschicksale“
Dr. Christine Hannemann, Soziologin, TU Berlin

11.00 h
„Region als Chance“
Christoph Kauffmann, Stadtplaner, Landesamt für Raumordnung, Neubrandenburg

Kultur als Standortfaktor

14.00 h
„Strasse der Backsteingotik“
Prof. Dr. Gottfried Kiesow, Kaiserslautern
Deutsche Stiftung Denkmalschutz

15.00 h
„Freizeitindustrie und Eventarchitektur“
Frank Roost, Architekt TU Berlin

Wagnis Wildnis

16.00 h
Neue / Alte Naturräume „Krise als Chance“
Prof. Dr. Hans-Dieter Knapp
Naturschutzakademie Insel Vilm

17.00 h
„Angst vor der Wildnis“
Claudia Neu, Ökotrophologin, Universität Rostock

20.00 h
Sommerfest mit Konzert und Theater


Sonntag, 21. Juli 2002

9.00 h
Landschaft – Nichts als Landschaft ?
Exkursion in die Region

14.30 h
Podium
Dr. Wolfgang Weiss
Dr. Christine Hannemann
Christoph Kauffmann
Prof. Dr. Gottfried Kiesow
Frank Roost
Prof. Dr. Hans-Dieter Knapp
Claudia Neu
Prof. Wolfgang Engler, Berlin
Ida Schillen, Rostock
Moderation: Wolfgang Kil

17.00 h
„Mit dem Taxi nach Berlin“
Meandrierendes Reisen zum UIA-Weltkongress


Veranstalter BDA Mecklenburg-Vorpommern
Sprache E/D
Teilnehmerzahl 100 Personen
Information www.bda-mv.de
Stadtinformationen www.rostock.de
Fax +49.38 31.26 32 11

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Vorkonferenz Stuttgart

Von der Moderne zur europäischen Stadt

Internationales Architektur-Forum zum 75. Jahrestag der Weissenhofsiedlung

Fast auf den Tag 75 Jahre nach der Fertigstellung der Weissenhofsiedlung und der Ausstellungseröffnung des Deutschen Werkbunds lädt Stuttgart zu einem Internationalen Architektur-Forum ein. Dieses Jubiläum bildet den Anlass für die Auseinandersetzung mit der modernen Architektur aus verschiedenen Blickwinkeln.
Schwerpunkte der Tagung sind:

· Wurzeln, Visionen, Folgen und bauliches Erbe der Moderne
· Perspektiven für die europäische Stadt als Ort urbaner Identität und sozialer Kohärenz

Die Weissenhofsiedlung
Die Weissenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Zeugnisse des Neuen Bauens. Sie entstand 1927 mit dem programmatischen Ziel, ein Modell für das zukünftige Wohnen der Großstadtmenschen zu schaffen. Beteiligt waren die wichtigsten Wegbereiter und Avantgardisten der modernen Architektur: Mies van der Rohe, Le Corbusier, Gropius, Hilberseimer, Scharoun, Max und Bruno Taut, Poelzig, Behrens, Oud, Stam, Döcker und andere.

In ihrer wechselvollen Geschichte ist die Weissenhofsiedlung ein Spiegelbild der gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen des 20. Jahrhunderts und damit ein wichtiger Bezugspunkt für den Blick in die Zukunft der städtischen Entwicklung. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und Veränderungen zeigt sich die Weissenhofsiedlung als unverwechselbares Architektur-Ensemble.

Das Doppelhaus von Le Corbusier soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Nach Abschluss einer umfassenden Instandsetzung und Revitalisierung des Gebäudes durch die Wüstenrot Stiftung werden voraussichtlich ab Ende 2003 Besucherinnen und Besucher ein umfängliches Informationsangebot vorfinden und eine Wohnung im wiederhergestellten Zustand von 1927 besichtigen können.

Positionen und Tendenzen
In den 20er Jahren wurde Stuttgart als die modernste Stadt Deutschlands bezeichnet. Die Weissenhofsiedlung ist das bekannteste, keinesfalls das einzige Erbe aus dieser Zeit des Aufbruchs. Hier wurden die Auseinandersetzungen zwischen der Architektur-Avantgarde und Traditionalisten um Bonatz und Schmitthenner in aller Schärfe ausgetragen.

Die Bauausstellung 1927 am Weissenhof steht für den Durchbruch des Neuen Bauens und ebnet den Weg zu einem »Internationalen Stil«. Doch die Kontroverse zwischen Bautradition und der Moderne in ihren verschiedenen Tendenzen durchzieht die Architekturdebatte bis heute, untrennbar verknüpft mit der Suche nach Leitbildern für eine lebensfähige Stadt.

Positionen und Tendenzen sind vielfach verbunden mit Architekten, die in Stuttgart gewirkt oder gelehrt haben, auch als Protagonisten der »Stuttgarter Schule«. Sie treten in den 50er Jahren zu Tage im Ringen um den Wiederaufbau der kriegszerstörten Stadt und dem Willen zur zeitgemäßen architektonischen Form. In der jüngeren Architekturgeschichte Stuttgarts spiegeln sich Entwicklungslinien der Architektur exemplarisch wider in Gebäuden von Günter Behnisch oder James Stirling und Michael Wilford, deren Gesamtensemble aus Neuer Staatsgalerie, Musikhochschule und Haus der Geschichte 2002 fertig gestellt wird. Ergänzt wird das Bild durch eine enge Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren. Wichtige Neuerungen der Baukonstruktion, verbunden mit Namen wie Fritz Leonhardt und Frei Otto, nehmen von Stuttgart aus ihren Weg.

Stuttgart baut Zukunft
Heute baut die Landeshauptstadt zielstrebig an der Zukunft als wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum im Südwesten Deutschlands. Städtebauliche Entwicklungen im Zentrum und an der Peripherie haben zum Ziel, das kulturelle Profil, die urbane Lebensqualität und die technologische Kompetenz der Stadt zu stärken. Dabei kommt der Architektur ein besonderer Stellenwert zu, um in einer zunehmend uniformierten Welt lokal unverwechselbare Räume zu schaffen.

Das Internationale Architektur-Forum 2002 bietet Gelegenheit, die Stadt Stuttgart und das Bundesland Baden-Württemberg kennen zu lernen mit einer Fülle an bedeutsamen Gebäuden moderner Architektur, richtungsweisenden Ingenieursbauten und städtebaulichen Zukunftsprojekten.

Programm

Donnerstag, 18. Juli 2002

Galerie der Stadt Stuttgart
Vorabendprogramm
Eröffnung der Ausstellungen
Die Weissenhofsiedlung 1927
Internationales Neues Bauen 1927

Das Institut für Auslandsbeziehungen und die Galerie der Stadt Stuttgart laden ein.


Freitag, 19. Juli 2002

Tagungsbeginn: 10.00 h
Tagungsort: Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle (KKL)
Das architektonische Erbe der Moderne – Ideen, Erfahrungen, Tendenzen


Plenum: Die Weissenhofsiedlung 1927 bis 2002
Der Aufbruch in die Moderne:
Jean-Louis Cohen, Paris; Karin Kirsch, Stuttgart; Norbert Huse, München

Forum 1: Rezeptionen und Entwicklungslinien der modernen Architektur
Tendenzen in der Moderne, Positionen gegen die Moderne: Werner Durth, Darmstadt; Günter Behnisch, Stuttgart; Dietmar Eberle, Zürich; Matthias Sauerbruch, Berlin; Paul Kahlfeld, Berlin; Hanno Rauterberg, Hamburg (Moderation)

Forum 2: Denkmalschutz für die Architektur der Moderne
Werkberichte zur Revitalisierung wichtiger Denkmale: Einsteinturm, Potsdam (Mendelsohn), Haus Tugendhat, Brünn (Mies van der Rohe); Meisterhaus Muche/Schlemmer, Dessau (Gropius); Haus Sonneveld, Rotterdam (Brinkmann/Van der Vlugt); Helge Pitz, Berlin; Simone Hain, Hamburg; Winfried Brenne, Berlin; Joris Molenaar, Delft; Berthold Burkhardt, Braunschweig; Ira Mazzoni, München (Moderation)


Neue Staatsgalerie Stuttgart
Abendempfang
Kunst und Architektur mit Besichtigung des 2002 fertig gestellten Gebäudekomplexes von James Stirling und Michael Wilford


Samstag, 20. Juli 2002

Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle KKL
Zukunft der Stadt – Herausforderungen und Chancen

Forum 3: Von der Siedlung zur Stadt
Städtische Leitbilder in der Kontroverse: Franz Pesch, Stuttgart; Oriol Bohigas, Barcelona; Kees Christiaanse, Rotterdam; Marc Angélil, Zürich/Los Angeles; Peter Conradi, Stuttgart (Moderation)

Forum 4: Open Space Forum
Diskussionsrunden zu Themenvorschlägen aus dem Teilnehmerkreis


Abschluss-Plenum
Diskussion und Resümee


Architektur-Spaziergänge
Vier Wege zu Architektur und Städtebau in Stuttgart von der Weissenhofsiedlung bis heute

Zeppelin-Carré
Fest der Architektenkammer Baden-Württemberg
Treffpunkt mit Architektinnen und Architekten aus allen Himmelsrichtungen


Sonntag, 21. Juli 2002

Fachexkursionen: Fünf Routen in Baden-Württemberg:
· Günter Behnisch – Bauten im Raum Stuttgart
· Neue Medien – Bauen im Bestand: Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM), Karlsruhe; Europäische Medien- und Event-Akademie, Baden-Baden
· Wohnen und Arbeiten auf ehemaligen Militärflächen: Scharnhauser Park, Ostfildern, Französisches Viertel, Tübingen
· Innovative Ingenieurbauten
· Stuttgarter Panoramen:
Blickpunkt öffentlicher Raum

Veranstalter Landeshauptstadt Stuttgart; Wüstenrot Stiftung (verantwortlich für das Fachprogramm am 19. Juli 2002)
Unterstützung Landesregierung Baden-Württemberg; BDA Baden-Württemberg; Architektenkammer Baden-Württemberg; Ingenieurkammer Baden-Württemberg; BDLA Baden-Württemberg
Sprachen E/F/D
Registrierung und Information
www.weissenhof2002.de
Stadtinformationen www.stuttgart.de
Kongressbüro Stuttgart
Fax +49.711.20 27 766
info@congress-stuttgart.de




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Stand: 12/06/2002